„Die Neoliberale“ wurde für das Theaterstück „Labora et ora“ getextet und komponiert.
Hörbeispiel – Midi
http://fetterengel.de/theater/laboraetora/neoliberale.mid
Noten
Text
1. Strophe:
Wir gründen eine Partei _ und die Sorgen sind vorbei, damit es _ uns heute gut geht.
Zahlen keine Steuern mehr _ zaubern selber welche her, damit es _ uns morgen gut geht.
Liegt das Land dabei im Schlafe _ selber schuld Ihr dummen Schafe, hättet Ihr doch _ ein bisschen mitgedacht.
Wer den Wolf in uns erkennt _ uns Sozialschmarotzer nennt, Ihr bekommt nur _ was Ihr Euch selber schafft.
2. Strophe:
Wir haben keinen Anstand mehr _ und wir geben auch nichts her, damit es _ uns immer gut geht.
Verbrennt Euch doch die leeren Hände _ lauft nur weiter gegen Wände, damit es _ uns immer gut geht.
Gebt uns noch den letzten Rest _ wünscht Euch lieber gleich die Pest, hättet Ihr doch _ ein bisschen mitgedacht.
Morgen ist es dann zu spät _ weil Ihr in der Scheisse steht, Ihr bekommt nur _ was Ihr euch selber schafft.
Refrain:
Wer die Qual hat die Wahl, doch die Kraft lange noch nicht,
wer die Kraft hat den Mut, doch den Durchblick noch nicht,
wer den Blick hat die Chance, doch die Lust immer noch nicht
und wer Lust hat macht’s gut und fängt an!
3. Strophe:
Und damit wir alles kriegen _ werden wir uns Euch verbiegen, weil wir wissen _ Euch ist das scheissegal.
Ob wir Euch knechten, schlachten, prügeln oder Euch den Hintern bügeln, Ihr denkt doch _ Ihr habt gar keine Wahl.
Schickt Eure Kinder in die Kriege _ werdet selber Eure Diebe, schlagt Euch tot, wir _ haben genug von Euch.
Überschreibt uns Eure Hütten, Konten, Weiber, gute Sitten, gebt uns alles _ wir wollen mehr von Euch.
Refrain:
Wer die Qual hat die Wahl, doch die Kraft lange noch nicht,
wer die Kraft hat den Mut, doch den Durchblick noch nicht,
wer den Blick hat die Chance, doch die Lust immer noch nicht
und wer Lust hat macht’s gut und fängt an!
4. Strophe:
Wacht auf und schmeisst das Pack hinaus _ aus dem Land, aus jedem Haus, damit es _ Euch morgen gut geht.
Denkt an die Armen, Kranken, Alten _ an die vielen Kummerfalten, die wissen _ wie es besser geht.
Glück alleine reicht nicht aus _ fehlt das Brot in jedem Haus, geht an die Arbeit _ es ist genug für alle da.
Denn wenn Menschen sich bequemen sich wie Menschen zu benehmen, ist die Zukunft _ nicht mehr so undankbar.
Refrain:
Wer die Qual hat die Wahl, doch die Kraft lange noch nicht,
wer die Kraft hat den Mut, doch den Durchblick noch nicht,
wer den Blick hat die Chance, doch die Lust immer noch nicht
und wer Lust hat macht’s gut und fängt an!
Wer die Qual hat die Wahl, doch die Kraft lange noch nicht,
wer die Kraft hat den Mut, doch den Durchblick noch nicht,
wer den Blick hat die Chance, doch die Lust immer noch nicht
und wer Lust hat macht’s gut und fängt an!